Musterhaus dresden

Dieser Lehrplan lehrt die rechnerischen und mathematischen Grundlagen der Berechnungsmodellierung und Simulation anwendungsübergreifend. Dazu gehören sowohl das Erlernen von Modellen aus Daten (Data Science, Machine Learning, Inference) als auch Computersimulationen von Modellen. Spezialisierung und Wissenstransfer werden in den anwendungsspezifischen Tracks erworben. Heute ist das Wohnschloss ein Museumskomplex, der das Historische und Neue Grüne Gewölbe, das Numismatische Kabinett, die Sammlung von Drucken, Zeichnungen und Fotografien und die Dresdner Waffenkammer mit der Türkischen Kammer enthält. Es beherbergt auch eine Kunstbibliothek und die Leitung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Als experimentelles Testfeld für moderne Stadtplanung präsentierte Hellerau verschiedene Arten von Wohntypologien und Stilen. Richard Riemerschmid entwarf den Masterplan mit seinen klar strukturierten Stadtteilen und großzügig dimensionierten geschwungenen Straßen. Er entwarf auch die Werkstattgebäude, das Einkaufszentrum am Marktplatz und die Reihenhäuser mit standardisierten kleinen Wohneinheiten. Sie hatten ländlichen Charakter, mit Pfostenfenstern, farbigen Rollläden und Fachwerk. Weitere kleine Wohnungen, eine Schule, verschiedene Nebengebäude und ein Villenviertel mit etwa 20 Landhäusern folgten, gebaut nach Plänen von Muthesius, Tessenow und anderen Architekten.

Die Pariser Oper wurde natürlich in anderen Städten nachgeahten, aber sie war nicht das einzige Modell. Sein Rivale war der Typ, den Semper in Dresden entwickelte. Die Unterschiede zwischen den beiden waren weniger im Bühnen-Auditorium-Komplex als in der Gruppierung der Nebenräume und Treppen. Der französische Typ bevorzugte eine gerade Front, wobei das Hauptfoyer den ersten Stock besetzte, und eine zentrale große Treppe dahinter, die in die Rückseite des Auditoriums führte. Der Deutsche bevorzugte die geschwungene Fassade mit dem geschwungenen Vorraum dahinter, die beinhaltete, die Treppen in die “Transept”-Position zu verbannen. Viele Architekten folgten Gilly bei der Kombination eines giebeligen Eingangs a la Schinkel mit geschwungenen Seiten, die zurück zu geraden Flügeln führten. Semper selbst nutzte diese Form in seinem zweiten Dresdner Opernhaus, das nach dem ersten Abbrennen 1869 erbaut wurde. Er änderte auch den Halbkreis des früheren Theaters in eine Segmentkurve, eine Form, die wir in einigen Theatern des 18.

Jahrhunderts gesehen haben, wenn auch selten auf der Außenseite ausgedrückt. Das 1874 von Semper mit Unterstützung des jungen Karl von Hasenauer begonnene Wiener Hofburgtheater folgt dem gleichen Plan, wobei die “Transept”-Treppen hier zu äußerst großen architektonischen Kompositionen ausgebaut wurden, die Garnier bewusst herausforderten. Dieser Plan wurde kritisiert, weil er “bekenntermaßen auf Plänen für Opernhäuser beruhte und folglich die architektonischen Prinzipien, die mit seiner Durchführung verbunden waren, eher den opernischen als den dramatischen Anforderungen gerecht wurden”. Es war eine Kritik, die an vielen großen Theatern der Zeit geübt werden konnte, wo Größe Vorrang vor Funktion hatte. Dennoch setzte sich Sempers Einfluss bis weit ins 20. Jahrhundert fort. Dieses Ausstellungsmodell zeigt Konflikte auf den Barrikaden in Dresden 1849 Sempers erstes großes Werk, die Dresdner Oper von 1838–41, brachte gleich einen neuen Theatertyp usthon. Die Fassade bestand aus einer zweistöckigen halbkreisförmigen Loggia (Dorisch und Ionic), wobei das höhere Auditorium, ebenfalls halbkreisförmig, hinter ihr zurückgesetzt und mit korinthischen Pilastern artikuliert wurde. Der Plan stützte sich eindeutig stark auf die französischen Theoretiker des achtzehnten Jahrhunderts – Durand und seine Schule – und insbesondere auf ein verstorbenes italienisches Mitglied, Pietro Sangiorgio, dessen Idea di un teatro von 1821 die Implikationen der halbkreisförmigen Vorder- und Seiteneingänge im Detail ausarbeitet. Sempers eigene Philosophie drückt sich am besten in einer Beschreibung aus, die er über ein späteres Projekt, das Opernhaus von Rio de Janeiro, schrieb: “Vor allem wollte ich die halbzylindrische Form des Auditoriums, eine an sich schöne und abwechslungsreiche Form, die zudem von der Theatertradition sanktioniert wird, nicht verbergen.

Share Button
%d bloggers like this: